Digitale Reife & Wettbewerb

Bei der Erschließung der neuen Potenziale kristallisieren sich unterschiedliche Umsetzungsgeschwindigkeiten heraus: Die Praxis zeigt, dass Bereitschaft und Fähigkeit der Unternehmen, sich dem Thema Digitalisierung zu stellen, gegenwärtig stark variieren.

Es lassen sich vier Stufen der digitalen Reife eines Unternehmens unterscheiden, abhängig von der Definition und Umsetzung gezielter Digitalisierungsansätze:

Vorreiter

haben das Thema früh vorangetrieben (z.B. über Forschungskooperationen) und gestalten aktiv die weitere Entwicklung

Urheber und Triebkraft der weiteren Digitalisierung

Vorreiter

Frühe Beginner

waren frühzeitig von den Folgen der Digitalisierung betroffen und haben wesentliche Prozesse bereits umgestellt

Digitalisierung ist gelebte Praxis in weiten Teilen des Unternehmens

Frühe Beginner

Marktbeobachter

haben die disruptiven Veränderungen erkannt und arbeiten an Lösungen

erste Ansätze in Umsetzung

Marktbeobachter

Nachzügler

nehmen mit Interesse und Skepsis den Digitalisierungs-Trend wahr – noch keine ausreichenden Lösungen

teilweise erste isolierte IoT-Ansätze konzipiert

Nachzügler

Vor dem Hintergrund der weitgehend erfolgten Ausreizung von Produktivitätssteigerungspotenzialen sowie dem Lohnniveau- Anstieg ist die Entwicklung und Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie von zunehmender Relevanz für die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen.

Während strategische Ansätze wie Internationalisierung, Effizienzsteigerung und Kostensenkung i.W. nur Teilbereiche der Wertschöpfung betreffen, macht die Digitalisierung eine ganzheitliche Betrachtung von Geschäftsmodell und -prozessen erforderlich.

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